Flachdachbau Nürnberg

Flachdächern eilt der Ruf voraus, optisch wenig „herzumachen“ und nur als „Deckel auf dem Haus“ zu dienen. Ganz zu Unrecht, wie wir meinen. Ein Flachdach ist eine ausgeklügelte Konstruktion und besteht aus mehreren Schichten: Einer Trägerkonstruktion, der Dämmung sowie der Dachhaut, die an den sensiblen Stellen, wie Abflüssen, Dachanschlüssen oder Lichtkuppeln mehrschichtig angelegt ist.

Hinzu kommt in vielen Fällen eine Auflast aus Kies. Häufig beabsichtigten meine Kunden, das Dach mit Kies zu bedecken, entschieden sich jedoch nach Abschluss der Arbeiten, darauf zu verzichten: Unsere handwerklich sehr präzise Dachdeckerarbeit zahlt sich auch optisch aus.

Hochwertige Dämmstoffe für eine gute Energiebilanz

Der mehrschichtige Aufbau von Flachdächern wirkt sich sehr günstig auf die Energiebilanz des Hauses aus. Wir arbeiten mit mineralischen Dämmstoffen, mit EPS (Expandiertem Polystyrol-Hartschaum) oder PU (Polyurethan-Dämmplatten). Die im Flachdachbau vorgesehene doppelte Dämmung minimiert Kältebrücken und spart Heizkosten.

An vorderster Wetterfront: die Dachhaut

Zu unseren speziellen Flachdachkompetenzen gehört die saubere, überlappende Verlegung der Dachhaut. Die Präzision, mit der diese Arbeiten ausgeführt werden, entscheidet über die dauerhafte Dichtheit des Flachdachs.  Wir setzen dafür u. a. moderne bituminöse Werkstoffe ein: bituminöse Elastomere Schweißbahnen (PYE) sowie Plastomere Schweißbahnen (PYP). Kunststoffbahnen aus PVC, FPO oder EVA werden im Heißluftverfahren wasserdicht verschweißt. Welche Materialien für die Dachhaut eingesetzt werden, ist vom Einzelfall abhängig. Die Dachhaut ist Wind und Wetter direkt ausgesetzt. Das Material muss deshalb extrem widerstandsfähig gegen Nässe, Temperaturschwankungen und UV-Strahlung sein. Damit auch der Windsog keine Chance hat, einzelne Teile anzuheben, ist die fugenlose, saubere Verarbeitung der Dachhaut ein absolutes „Muss“. Auf die erstklassige Dachdecker-Qualität unserer Arbeitsergebnisse können Sie sich verlassen.

Welche Flachdachtypen gibt es?

Das einschalige, unbelüftete Flachdach (Warmdach)

Das einschalige, unbelüftete Flachdach (Warmdach) ist die heutzutage am häufigsten gebaute Flachdachkonstruktion. Bei diesem Flachdachtyp sind alle Schichten direkt miteinander verbunden. Die Dachabdichtung befindet sich hier oberhalb der Wärmedämmschicht. Zwischen der Tragekonstruktion und der Wärmedämmungsschicht wird eine Dampfsperre eingebaut, die die Dämmung vor einer Durchfeuchtung von unten schützt.

Das Umkehrdach

Das Umkehrdach ist wie das Warmdach aufgebaut – nur befindet sich die Wärmedämmungsschicht bei diesem Flachdachtyp oberhalb der Dachhaut. Das hat den Vorteil, dass später Schwächen in der Wärmedämmung behoben werden können, ohne die Dachhaut öffnen zu müssen. Zudem ist die Dachhaut durch die Schicht der Dämmmaterialien gegen Witterungseinflüsse geschützt. Das trägt zu einer längeren Lebensdauer bei.

Das Kaltdach

Das Kaltdach hingegen ist eine zweischalige Dachkonstruktion: Der untere Teil besteht aus einer Tragekonstruktion, der Dampfsperre und einer Wärmedämmschicht. Darüber öffnet sich ein belüfteter Zwischenraum. Den Abschluss bildet eine Abdichtungsschicht, die in der Regel mit Kies als Auflast beschwert ist. Ein Kaltdach wird immer Sommer nicht so heiß, ist aber kostenintensiver und aufwendiger in der Erstellung.